Sind Banken was besonderes – die nächste Runde

Die ewige Diskussion um die besondere Rolle der Banken ist wieder da – diesmal war der Auslöser ein Artikel aus dem Hause Bank of England. Der sehr lesenswerte Artikel schlägt sich ganz klar auf die Seite der Bankentheorie.

Inzwischen haben sich viele der Who is Who’s der englischsprachigen Blogosphere zu Wort gemeldet – u.a. Nick Rowe, David Glasner, Scott Sumner, Simon Wren Lewis und Steve Williamson.

Für mich lautet die Gretchenfrage dieser Debatte, wie in diesem Beitrag schon mal ausführlich dargestellt, wie folgt: würde eine Geldwirtschaft, in der Girogeld aufgrund einer (wie auch immer gearteten) institutionellen Einschränkung NICHT als Zahlungsmittel benutzt werden darf (soll heißen, Banken schöpfen keine Zahlungsmittel), sich ceterus paribus signifikant anders verhalten als eine, im der diese Einschränkung nicht existiert.

Solange diese Frage nicht beantwortet ist, wird die Diskussion, fürchte ich, uns weiter begleiten.

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Eine Antwort zu “Sind Banken was besonderes – die nächste Runde

  1. „…was soll man von einem Paper halten, welches einen untauglichen Tunnelblick gegen einen anderen austauscht und dabei völlig ignoriert, daß das, was eigentlich erklärt werden sollte (die Geldeigenschaft der ‘deposits’), überhaupt nicht adressiert worden ist und auch nicht adressiert werden kann.“
    http://soffisticated.wordpress.com/2014/04/09/inside-und-outside-money-aus-zwei-mach-eins/

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